Einfache geometrische Grundstrukturen, aus der Wahrnehmung gewonnene architektonische Zeichen, bilden das formale Konstrukt und bestimmen die Kompositionen der Bilder, Objekte und Installationen. Die Dynamik der formalen Verbindungen ergibt sich aus dem Zusammenwirken unterschiedlichster weißer Materialien: rau, glatt, glänzend, matt. Die weißen Oberflächenstrukturen der formal reduzierten Arbeiten offenbaren eine Strenge und eine Enthaltsamkeit: Der Reiz des Einfachen. In den Arbeiten ergibt sich durch Überlagerung Körperhaftes - Formen, die in den Vordergrund treten, sowie ein Ineinanderübergehen der Flächen, die stets den Raum einbeziehen.

Die hohe Lichtempfänglichkeit der weißen Oberflächen versetzt die Objekte in eine Art Schwebezustand, in der sie mit Raum und Licht zu einer Einheit verschmelzen - die Grenzen zwischen Material und umgebenden Raum fließend werden. Für das Auge bilden sich Widerstände zwischen greifbarer Materialität und einer räumlichen Unbestimmtheit. Die optische Nähe zu Satellitenbildern und Landkarten schafft einen erweiterten Einbezug von und Verbindung mit Raum. Weiße Materialien greifen in ihn hinein und verändern ihn. Der Raum selbst wird zum Bild.

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